16.01.2016

LED-Strips (Streifen) ins besondere RGB und Längen über 2m

Ein paar Messungen und Berechnungen zu üblichen LED-Streifen wie diesen hier:


Bei allen Streifen die Kürzer als 2m sind dürften die folgenden Überlegungen ohne Belang sein. Alle Messungen bei 12V 100% also volle Helligkeit.

Ein paar Daten zu dem Streifen:
- Länge 10m.
- 30 RGB LEDs im Gehäuse 5050 per Meter in Gruppen zu je drei, also 300 LEDs auf 10m.
- Mitgeliefertes Netzteil 12V 72W

Eine erste Messung der Stromaufnahme bei 12V war mit 2,9A für 10m LED Streifen erfreulich niedrig. Die Ströme an der ersten Gruppe 19,6mA rot; 22,7mA grün; 20,7mA blau sahen ok aus. Das ergibt bei 100 Gruppen 6,3A bei 12V das wären 75,6W! Wie oben geschrieben war ein 72W Netzteil dabei.
Wo war das Problem?

Der LED Streifen besteht aus einer 10m langen ca. 8mm breiten Leiterplatte(PCB) mit 4 Leitungen darauf. 1* 12V+, 1* rot, 1* grün, 1* blau.
Die Lösung des Rätsels war das am Ende des Streifens nur noch 8,7V zwischen 1V+ und den Farben gemessen werden konnte. Durch den hohen Widerstand des Streifen selber (liegt bei knapp 0,8Ohm per Leitung) verheizen wir ca. 9W in Wärme und die letzten LEDs sind auch nicht wirklich hell mit 8,7V!
Dazu kommen noch die Vorwiderstände, hätte der Streifen annähernd 0Ohm würden 26W an den Vorwiderständen an Wärme erzeugt, das sind 1/3 der theoretischen gesamt Leistung.
Natürlich wissen die Hersteller das die Leiterplatte einen gewissen Widerstand hat, darum reicht ja das 72W Netzteil ganz leicht.
Ich hätte aber nicht gedacht das es bei 10m so ins Gewicht fällt.

Was bleibt, ich werde versuche den Streifen mit Draht zu "pimpen" und ggf. auch die Schaltung, bei rot können mindestens 4 LEDs in einer Gruppe sein.

14.09.2015

Mischen mit dem Dioden-Ringmodualtor

Ein altes Projekt, mal neu aufgewärmt. Hier liegen schon lange ein paar Ringkerne die sich für einen LF-Mischer eignen. Das Problem war bisher die ca. 150 Drahtwindungen die per Hand auf den jeweiligen Ringkern gewickelt werden wollten.

Hier das Ergebnis:
dioden_ringmodulator.jpg


Die Übertrager haben drei Wicklungen je 53 Windungen, das ergibt ca. 5mH je Wicklung, die Ringkerne mit 14,5x6,5x3,5mm und einem AL von 1788nH/N² sind von Balzer CFS electronic aus München. Hab die vor längerem dort mit unbekannten Daten gekauft, einfach weil die Größe ganz nett zum selbst wickeln ist, und die Kerne auch noch (grün) :-) beschichtet sind. Sie eignen sich für Anwendungen im Bereich von 1kHz - 2MHz.

80kHz mit 1kHz Modulation.
am_1.png


20kHz mit 1kHz Modulation.
am_2.png


1MHz mit 1kHz Modulation.
am_3.png


Funktioniert also grundsätzlich so wie es sollte, die Simulation mit LTspice vorher zeigte ganz ähnliche Ergebnisse.

18.04.2015

Artefakt der Woche 16.2015

Letztes Wochenende hatte ich Glück und ein paar Displays auf dem Flohmarkt gefunden.
Genauer das HP 5082-7433, ein dreistelliges 7-Segment Display mit Linse an Board.
Ein schneller Testaufbau (Zähler bis 999), brachte das Display zum leuchten.
Sehr schön zu sehen sind die Bonddrähte und auch die einzelnen LED- Elemente.
(Letzte Stelle wechselte in dem Moment von 0 zu 1)

hp5082-7433_1


Hier mal der ganze Aufbau mit Silabs C8051f912 (Betrieb an einer AA Zelle)
hp5082-7433_2

07.03.2015

Artefakt der Woche 11.2015

Heute mal etwas ganz passives, ein Widerstand, aber nicht irgendeiner sondern gleich so viele das sie eine Dekade bilden.
Diese hübsche Widerstandsdekade von Vishay glänzt mit 0,02% Abweichung über alle Widerstände! Und das ganze von 30,00 - 1111,10 Ohm in 0,01 Ohm schritten.
Der Zustand ist außerordentlich gut, alle Schalter und Kontakte sind mit einer massiven Goldauflage versehen.

Messung der Kabel und Kontakte:
VISHAY / ELLIS-40


100 Ohm, abzüglich der Kabel also genau 100,00 Ohm:
VISHAY / ELLIS-40


500 Ohm, was auch recht genau hinkommt:
VISHAY / ELLIS-40

17.01.2015

Artefakt der Woche 03.2015

Der MJE2160N von Motorola war ein NPN Leistungstransitor der gerne in Video oder NF - Endstufen verwendet wurde.

Der MJE2160N bei www.radiomuseum.org

MJE2160N

06.01.2015

Artefakt der Woche 02.2015

Ein "Rechenschieber" der beim erbauen von Rechnern half, dürfte wohl zwischen 1960 und 1970 entstanden sein.

Logic Slide Rule

03.01.2015

Siemens B1021 und B1026 Multimeter

Ein B1026 Multimeter von Siemens (hergestellt von NORMA) nutze ich ja schon lange, jetzt ist noch ein B1021 hinzu gekommen das ich sehr günstig bekommen habe. Hier war eine gründliche Reinigung erforderlich und der Austausch des Batteriekontaktes.



Siemens B1021 & B1026 an der 2,50V Referenz.

02.01.2015

Artefakt der Woche 01.2015

Ohmmeter, wird ja heute im Zeitalter digitaler Multimeter kaum noch gebraucht, funktioniert aber noch! Die ca. 380Ohm kann man gut ablesen.

Ohmmeter

25.12.2014

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr...

wünsche ich Euch!

Auf Grund vieler kleiner Projekte wie die Elektronische Last und einer Menge Arbeit blieb dieses Jahr keine Zeit was für Weihnachten zu basteln. Also ohne LEDs und Displays...

05.12.2014

Elektronische Last

Bin schon eine Weile am bauen einer kleinen modularen Last, hier die ersten Ergebnisse.

Da der VCFE8051 nicht genug I/Os hat, und noch mehr als genug von dem P89C51RD2 hier rumliegen ist dieses kleine Board entstanden. Ideal zum Testen von allen möglichen Konfigurationen, ein kleiner A/D Wandler (TLC549) ist auch mit an Board. Über die RS232 lässt sich der P89C51RD2 bequem programmieren, 64KByte Flash sind auch mehr als ausreichend.

Hier die unbestückte PCB, in Handarbeit hergestellt :-)
Board mit dem P89C51 von NXP


Die eigentliche Last kann pro Modul 250W verheizen, geht bis 60V und max. 5A (je nach verwendeten FET) wird elektronisch gesteuert und überwacht. Die Module lassen sich parallel schalten so das auch mehr Leistung und Strom verheizt werden kann.

Das erste Funktionsmuster, auf dem Display ist die Spannung an der Last und der eingestellte Strom abzulesen, auf dem Multimeter der reelle Strom.
Last


Die Technischendaten sind ganz ordentlich trotz(1% Widerstände sind heute eh an jeder Ecke zu bekommen, sowie gute OPVs (TLV2372)) R2R D/A Wandler und auch die 8Bit Auflösung reicht für die Anwendung aus.
Die Software ist halt noch lange nicht fertig...

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